Bisher galt das Drei-Säulen-Prinzip (swisslife). 

Die drei Säulen der Altersvorsorge, Bild swisslife

Das 3-Säulen-System zählt zu den tragenden Elementen der Schweiz. Das System ist Grundlage für die soziale Sicherheit, deshalb ist es durch die Bundesverfassung garantiert. So bauen die 3 Säulen über Jahre und Jahrzehnte die Vorsorge auf – für das Alter, die Erwerbsunfähigkeit und den Todesfall.

1. Säule: Staatliche Vorsorge => Obligatorische staatliche Vorsorge bestehend aus AHV (Alters- und Hinterbliebenenversicherung), IV (Invalidenversicherung) und EO (Erwrbssersatzordnung).

Ziel: Sicherung der Existenz.

Finanzierung: Umlageverfahren (Erwerbstätige bezahlen für Rentner).

2. Säule: Berufliche Vorsorge => Obligatorische, berufliche Vorsorge. BVG, Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvordorge, UVG (Bundesgesetz über die Unfallversicherun).

Ziel: Fortsetung des gewohnten Lenesstandards der Angehörigen im Alter, bei Invalidität oder im Todesfall – in Verbindung mit der ersten Säule.

Finanzierung: Kapitaldeckungsverfahren (Sparen).

3.Säule: Private Vorsorge. => Freiwillige, private Vorsorge, Bundesverfassung.

Ziel: Erfüllung privater Wünsche, Schliessung von Vorsorgelücken, welche durch die 1. und 2. Säule nicht abgedeckt werden, Steueroptimierung (wer kann!).

Heute redet man darüber, dass das System Altersvorsorge revidiert werden müsse. Es kommt daher, weil sich Versämnisse vergangener Jahre aufgestaut haben und sich zu rächen beginnen.

Es wird ins Feld geführt: Die Leute würden älter, die geburtenstarken Jahrgänge kämen ins Pensionsalter, die Frauen hätten sehr oft keine 2. Säule wegen zu geringer Teilzeitpensen usw.

Nur: Dass die Menschen älter werden wissen wir schon sehr lange, auch wann die geburtenstarken Jahrgänge in Pension gehen. Das Teilzeitproblem ist auch schon ein älteres Traktandum.

Nun kommt der Sozialminister und will aus Birnen und Äpfeln Ananas machen…! Es ist ein Unding, dass nun mit höheren AHV-Renten (nur für Neurentner) Mängel in der beruflichen Vorsorge behoben werden sollen. Das ist etwa so, als würde man ein Ross am Schwanz aufhängen. Dass es sehr viele Menschen gibt, die sich keine dritee Säule (individuelles Sparen) leisten können, davon hört man sehr wenig!

Muss die AHV saniert werden, ist dies eine Angelegenheit für sich. Leistet das BVG nicht, was von diesem erwartet wird, muss es saniert werden. Wenn dies aber nur Arbeitgeber und Arbeitnehmer finanzieren müssen, wird es teuer – eben, weil zu lange alles auf die lange Bank geschoben wurde! Da gehört die Politik mit eingebunden und die Arbeitgeberverbände haben bewusst alles ausgesessen! Wär dem nicht so, gäbe es längst nicht so viele Kaderversicherungen, die von den Arbeitgebern mit finanziert werden.

Wenn irgend ein staatsfeindlicher Imam finanziert werden soll, wird sofort Geld dafür gefunden! Anstatt Abu Ramadan, dem Hassprediger aus Biel  600’000 Franken in den Hintern zu stossen, wäre dieses Geld in der Altersvorsorge besser aufgehoben und der Hassprediger und seinesgleichen ausgeschafft egal wo hin, würde der Volksseele besser tun!

„(…) Abu Ramadan (wahrscheinlich ist dies nicht der einzige Fall ähnlicher Art!) lebt seit einigen Monaten vom vorzeitigen Bezug einer AHV-Rente in Verbindung mit Ergänzungsleistungen. Von 2004 bis anfangs 2017 hat er vollumfänglich von Sozialhilfe gelebt, im Gesamtbetrag von nahezu 600’000 Franken.“) Q.

Das was betreffend Altersvorsorge zur Zeit abläuft wird als den besten Kompromiss gepriesen. Den Kompromiss kann ich nicht erkennen. Es ist ein Gemauschel und alle wollen noch schnell eine Scheibe für seie Anspruchsgruppe abschneiden. Alle möglichen und unmöglichen Ungleichheiten sollen nun noch schnell in den Kompromiss eingebunden werden.

Dass in der zweiten Säule viel verplempert wurde zeigt sich allein daran, dass Staatsbetriebe und staatsnahe Betriebe ihre Pensionskassen mit viel Steuergeld sanieren mussten (SBB, Bund, Post, ehemalige Militärbetriebe, usw.). Einzelne sogar mehrmals. Niemand hat von Gleichbehandlung geredet. Die Pensionskassen des Gewerbes der KMU’s etc. hätten gleiche Unterstützung auch gebrauchen können! Die Beamtenschaft und jene die den Status verloren haben, aber die gleichen Funktionen ausüben, haben sich saniert. Die Bürger, und davon viele, die in ihren Betrieben längst Leistungseinbussen in ihrer Altersvorsorge hinnehmen mussten, haben es mitfinanziertt!

Simonetta Sommaruga in Eritrea, Bild: H.Odermatt

Für das Volk und dessen Altersvorsorge hat man kein Geld. Wenn sich jedoch jedoch die Justizministerin und Bundesrätin dünnhäutig dafür hinreissen lassen will, die Misere in Afrika (Korruption, Militärdiktaturen, Geburtenüberschüsse, Arbeitslosigkeit und Aussichtslosigkeit) retten zu wollen, indem sie die Schleusen für Migranten, die kaum je arbeitsmarktfähig werden weit zu öffnen und dies auch noch mit Gratisanwälten durchsetzt und so den Gemeinden Sozialkosten bis zum „Geht nicht mehr“ aufbrummt, wunderts mich nicht, dass wir Fälle wie den erwähnten Hassprediger zu beklagen haben! Der Stadtpräsident von Biel hat sich klar geäussert: ein unmöglicher Zustand aber er ist nicht zuständig… Es ist wohl auch niemand zuständig, dass wir etwa 100’000 Sans Papiers in der Schweiz haben. Wohlhabende stellen sie an und beuten sie aus. Es wäre doch blöd, wenn da jemanden bei Kollegen die Finger in die Wunde steckte. Eine Krähe pickt der anderen kein Auge aus! Sauhafen – Saudeckel! Wären es Leute aus den untersten sozialen Schichten, die Sans Papiers beschäftigen und durchwursteln würden, sie wären schon längst ausgeräuchert worden!

Man soll die Übung in den Bach schütten und gut spülen!

Und dann soll man ein Problem nach dem anderen lösen!

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