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Bloggerkonzentration, fast im Zentrum des Geschehens

Fast im Zentrum des Geschehens

Im Ruedertal tut sich allerhand:

Neuerdings wird eine neue Bloggerin den ruedmilan“ redigieren! Der neuen Kollegin wird Ideenreichtum, Ausdauer und etwas Frustrationstoleranz gewünscht.

Daneben wird dort nach wie vor das „Finanzblog“gepflegt.

Dass auch Libref seine Schreibstube hier hat, geht alles auf den Finanzblogger zurück. Es kommt frisch „designed“ und mit neuem Güggel daher.

Vielleicht wird dereinst über Füchse, Luchse, und Meister Lamge geschrieben oder über Wasserflöhe und deren Sexverhalten. Oder über die Waldohreule, den Uhu, aber nicht jener vom ums Huus umè! Wenn es gelingt, auch noch den Gugger zu mobliisieren, dann kommts ganz gut.

Schmiedrued etwas mehr eingegrenzt

Schmiedrued etwas mehr eingegrenzt

Das Ruedertal kennen nicht alle so ohne weiteres. Es liegt nich an der Haupt-Ost-Westverbindung der Schweiz und das grosse Geschehen findet anders wo statt. Beim abgelegenen Schmierloch der Weltachse liegt es auch wieder nicht. Obwohl es abgelegen scheint, ist es gut und schnell erreichbar – eine kleine Oase, wo die Welt gelegentlich etwas besser in Ordnung ist.

Das Bloggerzentrum aus der Sicht des Ruedmilans!

Das Bloggerzentrum aus der Sicht des Ruedmilans!

Die Ruèder sollen von den Alemannen abstammen, die Obwaldner von den Kelten, bzw. Allemannen, während die Nidwaldner wiederum Germanen sein sollen. Das hat „Dres“ Anderhalden, der pensionierte Hausarzt aus Sachseln ermittelt. „Dres“ Anderhalden hat auch die „Medizingeschichte aus Urwalden ob dem Wald verfasst => Vom Siechenhaus zum Spital – Kantonsspital Obwalden …

Mit Gebresten, Pest und Badestuben,, hat er ein weiters interessantes Werk über die Götter in Weiss zum Besten gegeben.

Damit ist jetzt klar, dass die Rivalität zwischen Ob- und Nidwaldnern ihren Ursprung nicht vom Ächerlipass im Zusammenhang mit dem Überfall der Franzosen auf Nidwalden hat. Als Nidwaldner in Obwalden spüre ich nichts davon. Ausserdem besitze ich  Landrecht in Obwalden. Unser Familienname gehört in die Rubrik „Alte Landleute in Nidwalden“.

„(…)  Beim Familiennamen steht jeweils die Angabe „Landleute von Nidwalden“ oder „Alte Landleut in Nidwalden“. Das bedeutet folgendes: Vor der Gründung des Bundesstaates 1848 gab es keine allgemeine Niederlassungsfreiheit, man konnte nicht einfach umziehen und am neuen Wohnort die vollen Bürgerrechte geniessen. Bürgerrechte hatte man nur dort, wo man zu den Bürgern – oder eben zu den Landleuten – gehörte. Nur Landleute von Nidwalden konnten also an der Nidwaldner Landsgemeinde teilnehmen, nur Ürtegenossen hatten das Wahlrecht in ihrem Dorf bzw. in ihrer Ürte (die heutigen politischen Gemeinden gab es noch nicht).

Wenn also „Landleute von Nidwalden“ beim Namen steht, hat diese Familie irgendwann in der frühen Neuzeit das Nidwaldner Landrecht erworben – was sehr teuer war. Das Datum des Erwerbs ist oft mit der ersten Nennung des Namens in Nidwalden identisch.

„Alte Landleute in Nidwalden“ waren ganz bestimmte Geschlechter, die seit alters her (d.h. irgendwann seit dem Mittelalter) in Nidwalden und in Obwalden das Landrecht besassen, also in beiden Orten Landleute waren. Diese Geschlechter durften in Obwalden und in Nidwalden an der Landsgemeinde teilnehmen und hatten in beiden Orten viele Sonderrechte. Entsprechend privilegiert waren diese Familien. Dies führte natürlich zu Missgunst, und Ob- und Nidwalden stritten sich während Jahrhunderten darum, welche Geschlechter eigentlich zu den alten Landleuten zählten…)“ Q