Das Brot der Armen

Unter Brot der Armen wird meist die Kastanie gemeint. in Krisenzeiten jedoch waren einst Pilze eine willkommene Ergänzung auf dem Speisezettel.

Mindestens einmal im Jahr zieht es uns in den Wald. Frische Bergluft, prachtvolle Aussicht und am Ende liegen ein paar Pilze im Korb. Längst nicht alles, was sich da präsentiert findet den Weg in den Korb. Schönheiten lassen wir ebenso stehen wie Gefährliches. Die Schnecken und Maden müssen auch von etwas leben.

Grandiose Aussicht in sauberer Luft!

Schönheiten:

Fliegenpilz

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Klimarettung à la Zürich

Ein Postulat der beiden Zürcher Gemeinderätinnen Ann-Catherine Nabholz

Ann-Catherine Nabholz, Dr. phil. I, Dozentin, Mitglied der GLP, Gemeinderätin Stadt Zürich (Bild: Stadt Zürich)

(glp.) und Gabriele Kisker (gp.). Diese fordern in dem Vorstoss vom Stadtrat, die Areale der die Areale der neu entstehenden Familiengärten in den Gebieten Fronwald, Glaubten und Tüfwisen «biodiversitätsfördernd» zu gestalten. Insbesondere solle auf individuelle Gartenhäuschen verzichtet werden.

Gabriele Kisker, dipl. Architektin ETH, Mitglied der Grünen, Gemeinderätin Stadt Zürich; Bild: Stadt Zürich

Stattdessen wollen die beiden Postulantinnen nur noch gemeinschaftliche Bauten zulassen. Dadurch wirke der Grünraum natürlicher als bei einem Gartenhaus-Konglomerat.

Schrebergarten, Bild Tagesanzeiger

Super! Man nimmt den gut integrierten Portugiesen, Kroaten, Italiener ihren kleine Heimwehecke, die sie hier auf kreative Weise be- und ihr Heimweh verarbeiten, etwas für sich dem Boden abgewinnen, Pflege der Kameradschaft über Grenzen hinweg betreiben und so sinnvolle Freizeitgestaltung praktizieren. Das ist doch alleweil besser, als würden sie sich subversiven Tätigkeiten zuwenden mit dem Resultat, dass der Gemeinderat zusätzlich gefordert würde. In den Griff bekämen sie diese Art der Freizeitbeschäftigung kaum, wie die Geschichten um „Gefährder“ und der Unterstützer immer wieder zeigen.

Schrebergarten, nahe Letzigrundstadion Bild, Alessandro Della Bella,Keystone im Tagi

„(…) Es handle sich lediglich um einen Verzicht auf Häuschen in den Gartenarealen, hielt Ann-Catherine Nabholz ihren Kritikern entgegen. Keinesfalls wolle man den Leuten vorschreiben, wie sie zu gärtnern hätten. Zudem gebe es bereits solche Areale, die sich grosser Beliebtheit vor allem bei jüngeren Hobbygärtnern erfreuten. «Ich kann Ihnen versichern, solche Areale haben keine Schwierigkeiten, Pächter zu finden.» Es handle sich also schlicht um eine zukunftsgerichtete Form der Kleingärtnerei. Und Gabriele Kisker ergänzte, in einem Grünkorridor wie diesem gehe es schlicht nicht an, sie mit neuen Bauten vollzupflastern. «Es geht um das Klima und nicht um einzelne Gartenhäuschen.»

Hard- u. Industriequartier Zürich. Viel Potenzial für den Klimaschutz….!Bild: Roland Fischer, Zürich

Wenn mehrspurige Autobahnen mitten in die Stadt und wieder hinaus führen, ist das Thema „Klima“ wohl nicht das richtige! Einst war die Strasse zwischen Pfingstweidstrasse und dem Limmatplatz beidseitig mit Bäumen bepflanzt, die im Sommer eine gewisse Kühle erzeugten. Heute ist die Allee weg und alles zubetoniert und erst noch mit einer Hochstrasse bestückt, natürlich aus Beton und mit Asphalt belegt. Ein regelrechter Klimakiller!

Die zwei Grünen haben das Gelbe vom Ei offenbar so wenig erfunden, wie das Pulver, welches so richtig knallt! Es scheint, dass gewisse Gemeinderätinnen in Zürich kaum mehr echte Probleme zur Bearbeitung finden. Zu Profilierung und um überdie Runde bis zur nächsten Wahl zu kommen, will man gar Schrebergärtenhäuschen opfern. Es ist einfach sich die Schwächsten vorzunehmen und sie zu traktieren! Wer so etwas tut gehört nicht in eine Behörde!

 

Altersvorsorge Schweiz

Bisher galt das Drei-Säulen-Prinzip (swisslife). 

Die drei Säulen der Altersvorsorge, Bild swisslife

Das 3-Säulen-System zählt zu den tragenden Elementen der Schweiz. Das System ist Grundlage für die soziale Sicherheit, deshalb ist es durch die Bundesverfassung garantiert. So bauen die 3 Säulen über Jahre und Jahrzehnte die Vorsorge auf – für das Alter, die Erwerbsunfähigkeit und den Todesfall.

1. Säule: Staatliche Vorsorge => Obligatorische staatliche Vorsorge bestehend aus AHV (Alters- und Hinterbliebenenversicherung), IV (Invalidenversicherung) und EO (Erwrbssersatzordnung).

Ziel: Sicherung der Existenz.

Finanzierung: Umlageverfahren (Erwerbstätige bezahlen für Rentner).

2. Säule: Berufliche Vorsorge => Obligatorische, berufliche Vorsorge. BVG, Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvordorge, UVG (Bundesgesetz über die Unfallversicherun).

Ziel: Fortsetung des gewohnten Lenesstandards der Angehörigen im Alter, bei Invalidität oder im Todesfall – in Verbindung mit der ersten Säule.

Finanzierung: Kapitaldeckungsverfahren (Sparen).

3.Säule: Private Vorsorge. => Freiwillige, private Vorsorge, Bundesverfassung.

Ziel: Erfüllung privater Wünsche, Schliessung von Vorsorgelücken, welche durch die 1. und 2. Säule nicht abgedeckt werden, Steueroptimierung (wer kann!).

Heute redet man darüber, dass das System Altersvorsorge revidiert werden müsse. Es kommt daher, weil sich Versämnisse vergangener Jahre aufgestaut haben und sich zu rächen beginnen.

Es wird ins Feld geführt: Die Leute würden älter, die geburtenstarken Jahrgänge kämen ins Pensionsalter, die Frauen hätten sehr oft keine 2. Säule wegen zu geringer Teilzeitpensen usw.

Nur: Dass die Menschen älter werden wissen wir schon sehr lange, auch wann die geburtenstarken Jahrgänge in Pension gehen. Das Teilzeitproblem ist auch schon ein älteres Traktandum.

Nun kommt der Sozialminister und will aus Birnen und Äpfeln Ananas machen…! Es ist ein Unding, dass nun mit höheren AHV-Renten (nur für Neurentner) Mängel in der beruflichen Vorsorge behoben werden sollen. Das ist etwa so, als würde man ein Ross am Schwanz aufhängen. Dass es sehr viele Menschen gibt, die sich keine dritee Säule (individuelles Sparen) leisten können, davon hört man sehr wenig!

Muss die AHV saniert werden, ist dies eine Angelegenheit für sich. Leistet das BVG nicht, was von diesem erwartet wird, muss es saniert werden. Wenn dies aber nur Arbeitgeber und Arbeitnehmer finanzieren müssen, wird es teuer – eben, weil zu lange alles auf die lange Bank geschoben wurde! Da gehört die Politik mit eingebunden und die Arbeitgeberverbände haben bewusst alles ausgesessen! Wär dem nicht so, gäbe es längst nicht so viele Kaderversicherungen, die von den Arbeitgebern mit finanziert werden.

Wenn irgend ein staatsfeindlicher Imam finanziert werden soll, wird sofort Geld dafür gefunden! Anstatt Abu Ramadan, dem Hassprediger aus Biel  600’000 Franken in den Hintern zu stossen, wäre dieses Geld in der Altersvorsorge besser aufgehoben und der Hassprediger und seinesgleichen ausgeschafft egal wo hin, würde der Volksseele besser tun!

„(…) Abu Ramadan (wahrscheinlich ist dies nicht der einzige Fall ähnlicher Art!) lebt seit einigen Monaten vom vorzeitigen Bezug einer AHV-Rente in Verbindung mit Ergänzungsleistungen. Von 2004 bis anfangs 2017 hat er vollumfänglich von Sozialhilfe gelebt, im Gesamtbetrag von nahezu 600’000 Franken.“) Q.

Das was betreffend Altersvorsorge zur Zeit abläuft wird als den besten Kompromiss gepriesen. Den Kompromiss kann ich nicht erkennen. Es ist ein Gemauschel und alle wollen noch schnell eine Scheibe für seie Anspruchsgruppe abschneiden. Alle möglichen und unmöglichen Ungleichheiten sollen nun noch schnell in den Kompromiss eingebunden werden.

Dass in der zweiten Säule viel verplempert wurde zeigt sich allein daran, dass Staatsbetriebe und staatsnahe Betriebe ihre Pensionskassen mit viel Steuergeld sanieren mussten (SBB, Bund, Post, ehemalige Militärbetriebe, usw.). Einzelne sogar mehrmals. Niemand hat von Gleichbehandlung geredet. Die Pensionskassen des Gewerbes der KMU’s etc. hätten gleiche Unterstützung auch gebrauchen können! Die Beamtenschaft und jene die den Status verloren haben, aber die gleichen Funktionen ausüben, haben sich saniert. Die Bürger, und davon viele, die in ihren Betrieben längst Leistungseinbussen in ihrer Altersvorsorge hinnehmen mussten, haben es mitfinanziertt!

Simonetta Sommaruga in Eritrea, Bild: H.Odermatt

Für das Volk und dessen Altersvorsorge hat man kein Geld. Wenn sich jedoch jedoch die Justizministerin und Bundesrätin dünnhäutig dafür hinreissen lassen will, die Misere in Afrika (Korruption, Militärdiktaturen, Geburtenüberschüsse, Arbeitslosigkeit und Aussichtslosigkeit) retten zu wollen, indem sie die Schleusen für Migranten, die kaum je arbeitsmarktfähig werden weit zu öffnen und dies auch noch mit Gratisanwälten durchsetzt und so den Gemeinden Sozialkosten bis zum „Geht nicht mehr“ aufbrummt, wunderts mich nicht, dass wir Fälle wie den erwähnten Hassprediger zu beklagen haben! Der Stadtpräsident von Biel hat sich klar geäussert: ein unmöglicher Zustand aber er ist nicht zuständig… Es ist wohl auch niemand zuständig, dass wir etwa 100’000 Sans Papiers in der Schweiz haben. Wohlhabende stellen sie an und beuten sie aus. Es wäre doch blöd, wenn da jemanden bei Kollegen die Finger in die Wunde steckte. Eine Krähe pickt der anderen kein Auge aus! Sauhafen – Saudeckel! Wären es Leute aus den untersten sozialen Schichten, die Sans Papiers beschäftigen und durchwursteln würden, sie wären schon längst ausgeräuchert worden!

Man soll die Übung in den Bach schütten und gut spülen!

Und dann soll man ein Problem nach dem anderen lösen!

Schweizer Eigensinn – Eigenmietwert

In der Schweiz herrscht die Eigenheit, dass der Haus- oder Wohnungsbesitzer, für sein selbst finanziertes Wohneigentum mit einer theoretischen Steuer vorlieb nehmen muss. Befürworter dieses Kuriosums, dass es auf der ganzen Welt sonst nicht gibt, finden auf kurlige Weise immer wieder Scheinargumente. Allein schon die aufgewendete Energie zur Verteidigung dieses helvetischen Blödsinns macht die Angelegenheit suspekt. Wer würde etwas verteidigen, woraus er keinen Nutzen ziehen könnte? Wer sind den die Interessierten? Es müssen primär wohl die Geldgeber sein – darunter auch Pensionskassen.

„(…)In Kombination mit den Steuerabzügen für Schuldzinsen und Liegenschaftsunterhalt sorgt die Besteuerung dieses «Naturaleinkommens» im Prinzip für die Gleichbehandlung von Wohneigentümern und Mietern sowie von selbstfinanziertem und fremdfinanzierte Wohneigentum. Damit entspricht das System im Prinzip dem Gebot der Besteuerung nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit….   …Man stelle sich drei Familien vor. Die erste Familie wohnt im eigenen Haus ohne Hypothek, die zweite Familie wohnt auch im eigenen Haus, zahlt aber pro Jahr 12 000 Franken Schuldzinsen, und die dritte Familie zahlt jährlich 24 000 Franken Miete. Bei sonst gleichen Verhältnissen stehen diese Familien wirtschaftlich sehr unterschiedlich da, weshalb sie von der Einkommenssteuer auch unterschiedlich betroffen sein sollten. Das geltende System sorgt im Prinzip für die Besteuerung nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit: Die Wohneigentümer dürfen ihre Kosten für Schuldzinsen und Liegenschaftsunterhalt abziehen, müssen aber dafür den Geldwert aus ihrem Wohnrecht – den Eigenmietwert – als Einkommen versteuern. Dies ermöglicht im Grundsatz die Gleichbehandlung von Wohneigentümern und Mietern sowie von selbstfinanziertem und fremdfinanziertem Wohneigentum. Das System ist somit einigermassen «neutral»: Es bevorzugt in Sachen Wohnform und Verschuldungsgrad keine bestimmten Lebensentwürfe. Das ist aus liberaler Sicht an sich gut so. …) Hansueli Schöchli, NZZ

Tatsache ist, dass Banken, Versicherungen, Pensionskassen und Investoren mit dieser Situation gut gelebt haben, sonst würde diese Krücke (aus Sicht des Hausbesitzers) kaum jemand verteidigen. Man erinnert sich nicht gerne an Flops! Doch schon der selige Professor Walter Wittmann geisselte um 1983 das Verhalten von Versicherungen und Pensionskassen und warnte von den Folgen wenn sie ausriefen: „… suchen Bauland, wo ist egal, Geld spielt keine Rolle…“ Die Häuser wurden gebaut, mussten oft wegen geringer Nachfrage unter dem Wert vermietet werden und nach 20 Jahren, wenn erste Sanierungen nötig wurden, durften die Investoren erneut in die Tasche greifen. Ich verstehe den Vergleich der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit nicht.

Herr Schöchli möge sich noch andere Szenarien betrachten: Ein „Mitttelständler“ im unteren Bereich der „Gehalts-Bandbreite“, ohne geerbtes Vermögen, mit Familie ist während 30 Jahren Mieter. Während dieser Zeit finanziert er das auswärtige Studium von zwei Hochschulabsolventen, ohne dafür Stipendien zu bekommen. Einzig zinslose Darlehen stehen zur Verfügung, deren Rückzahlung ab einem bestimmten Termin nach Studiumsabschluss mit 4% verzinst wird. Dass es aufgeht, verdient die Gattin mit (Teilzeit). Es wird relativ bescheiden gelebt, damit auch noch etwas gespart werden kann (dritte Säule). Im Alter um die 50 wird ein Eigenheim erstanden (Zins 7.0% bzw, 5,5%). Das nötige Eigenkapital ist knapp nicht vorhanden, doch eine Bank sieht dies (Gott sei Dank) nicht so eng.

Das Eigenkapital dafür eigenständig erwirtschaftet und sowohl als Einkommen und als Vermögen versteuert. Die Schuldzinsen können im Rahmen des Gesetzes abgezogen werden. Nachdem der neue Hausbesitzer also das Kapital selbst erwirtschaftet und für die Hypothek entsprechende Zinsen bezahlt hat, darf er nun noch eine Steuer für einen imaginären Eigenmietwert bezahlen. Nach 12 Jahren kommt eine unfreiwillige Frühpensionierung. Das was unter dem Strich bleibt ist eindeutig weniger als der vorherige Verdienst. Bis zur Aufgabe der Berufstätigkeit und auch danach wurde die Hypothekarverschuldung stark amortisiert. Volkswirtschaftlich gesehen eine gute Sache, weil das da gebundene Kapital durch Freisetzung anderswo eingesetzt werden kann.

Die „wirtschaftliche Leistungsfähigkeit“ ist also ab der Pensionierung eindeutig geringer. Von einer Reduktion des Eigenmietwertes jedoch ist nichts zu merken.

Aus der Sicht der Volkswirtschaft: Wäre es besser gewesen, das Geld zu verjubeln um den Inlandmarkt zu beflügeln (Die Ankurbelung des Inlandmarktes war stets ein Anliegen der Bundesrätin Leuthard) oder gar vorübergehend auszuwandern (Far East), um dann, wenn Ebbe im Portemonnaie herrscht, reumütig zurück zu kommen um von der Sozialhilfe oder von der AHV mit EL zu leben… in einer zu teuren Wohnung, notabene?

Mit dem Erwerb eines Eigenheimes ist man vorerst an den Wohnort gebunden. Will man kurze Arbeitswege, dann muss ein Stellenangebot in der Region genügen. Wenn dies nicht der Fall ist, muss gependelt werden. Flexibilität wird ja diesbezüglich speziell von den Wirtschaftskapitänen und, wen wunderts, von vielen Politikern stets wieder gefordert. Bezüglich Eigenmietwert sind dies keine Pluspunkte! Sie schmälern die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit! Bedenkt man, dass Pendler immer mehr zu einer Art „Freiwild“ verkommen. Durch vermehrte Hindernisse werden sie fiskalisch benachteiligt. Der Pendlerabzug wird limitiert. So kommt es z.B. daher: 86’000 Zürcher Autopendler sollen mehr Steuern zahlen

Pendler verlieren wertvolle Zeit. Wer weiter weg wohnt hat weniger Zugang zu Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen. Über die Unfähigkeit der Wirtschaftskapitäne, die Arbeit vermehrt in die Regionen zu verteilen wurde bisher kaum nachgedacht. Dafür werden einfach mehr Autobahnen in Richtung grosse Zentren gebaut, wo der Kollaps vorprogrammiert ist. Diese Zentrumsbewegung lässt auch Wohnraum in Zentren teurer werden. Warum soll  dies nun via Eigenmiet-Steuer mitfinanziert werden? Falls jemand gedenkt, bei einem Stellenwechsel auch das Wohneigentum zu wechseln, so wie man den Kirchenchor wechselt, muss gut rechnen. Am neuen Ort wird es teurer und die Grundstückgewinnsteuer ist auch nicht aus Karton. Vielleicht ist nur noch ein Eigenheim im Baurecht möglich. Das zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit – – nebenbei!

Kurze Laufwege für Eigenheimbesitzer, Bild aus FAZ von „Kai“

Wer in der „Aglo“ wohnt hat selbst von den Grossverteilern Nachteile zu erwarten. Die schicken nämlich ihr Ladenhüter zuerst in die Aussenbezirke, dann in abgelegenere Regionen.

Die zum Teil fragwürdigen “Aufrüstung“ älterer Häuser treibt die Mietkosten zusätzlich in die Höhe. Mit 4 primitiven Stahlträgern, ein paar Holzbrettern als Boden, werden Balkone an die Häuser geschraubt. Frühere Bausünden verlangen nach Aussendämmung der Wände und reine „Pinselsanierungen“ sollen die Wohnqualität erhöhen. Alles Argumente, um die Einnahmen zu maximieren. Der Zuwachs an Wohnqualität hält mit den Kostensteigerungen für den Mieter nicht Gleichschritt.

Warum soll jetzt der Eigenheimbesitzer diese einseitige Kostensteigerung indirekt via Eigenmietwert der „Gerechtigkeit“ die eine Scheingerechtigkeit“ ist, mittragen? Diese „Sanierungen“ haben viele Wohneigentümer nicht nötig, wenn ihr Haus  nahe am Minergiestandard ist (Dämmung, Fassaden).

Wohnungen als Geldanlage

Da wo Wohnungen weniger gute Anlagen sind, herrscht „Steuerhölle“ – ein weiteres Indiz für Schöchlis (Un-)Gleichbehandlung von Wohneigentümern und Mietern!

„(…) Und immer mehr Privatpersonen folgen dem Beispiel finanzkräftiger Investoren, indem sie Liegenschaften kaufen, um sie zu vermieten (Buy-to-let). Naturgemäss erwerben Private kleinere Immobilien als eine Pensionskasse – in der Regel sind es Eigentumswohnungen. Obwohl die Preise für solche Objekte seit 2000 durchschnittlich um insgesamt 85% bzw. jährlich um 3,7% gestiegen seien, liessen sich mit ihnen attraktive Renditen erzielen, schreibt die UBS in einer am Montag veröffentlichten Studie…)“

Dass bei dieser Entwicklung der Eigenmietwert nicht sinken kann ist wohl logisch! Ein Argument mehr, diese unsinnige und ungerechte Steuer abzuschaffen. Je schneller, desto besser!

Die Argumente der Befürworter für den Eigenmietwert sind auf Sand gebaut. In anderen Ländern gibt es keine Eigenmietsteuer à la Helvetia. Dort ist oft so, dass ein Kredit für ein Haus innert 20-25 Jahren auf „Null“ zu reduzieren ist. Dort gibt es keine Diskussionen! Viel mehr ist es doch so, dass Investoren, u.a. Banken, Versicherungen, Pensionskassen, usw. Gut damit leben, dass der Schweizer Eigenheimbesitzer sein Leben lang Schuldzinsen bezahlt – mit „Steuergeschenken“ als Köder!

Wenn Sie einen Kommentar abgeben wollen, wählen Sie: herbie-odermatt(at)bluewin.ch

Der „Notfall“, eine neue Geldmaschine?

Das Gesundheitswesen wird rasant teurer. Zu viele Ärzte, im Vergleich zu Singapur etwa Faktor 2,5! Das Gleiche bei Krankenschwestern (2,5 %) und Hebammen (2,7) und Zahnärzten (über 3). Zu viele Spitäler (ca. 180 für 8 Mio Einwohner; Singapur 29 für 5,5 Mio!). Immer mehr ausländische Ärzte, welche die Landessprache nicht beherrschen!

„Sprache ist eine große Quelle für Missverständnisse“ (Saint Ex in „Der kleine Prinz“) und:

„Wahrheit entdeckt man nicht, man erschafft sie. Wahrheit ist das, was man in aller Klarheit formuliert“ (Saint Ex in „Carnets“) und:

„Erkenntnis besteht nicht im Besitz der Wahrheit, sondern in einer zusammenhängenden Sprache“ (Saint Ex in „Carnets“)

Will eine ausländische Pflegefachperson die Berufsanerkennung in der Schweiz, muss sie ein Sprachniveau auf dem Level B2 des europäischen Sprachenportfolios nachweisen.

Für Ärzte u.dgl. müsste zwingend ein Level von C2 gefordert werden! Dies darf von Akademikern verlangt werden. Schliesslich werden sie auch fürstlich für ihren Job bezahlt.

Falls sie sich darum foutieren, gebe man Ihnen auf ihre Kosten eine Übersetzerin… Wenn es hinten rechts (wo die Geldbörse ist) drückt, werden sie schnell zur Vernunft kommen!

Teure Apparaturen, die kaum je ausgelastet, also nicht wirtschaftlich sind! Viele Massnahmen, die der Bekämpfung der Kosten dienen sollten, haben das Gegenteil bewirkt (DRG).

Vertragszwang mit Krankenkassen bedeutet risikolose Geschäfterei in einer beschützenden Werkstatt – indirekte Staatsbeamtenschaft!

Die Ärzteschaft unterstützt nur Massnahmen, die mehr Geld bringen. Der Patient ist gar nicht wichtig! Was wichtig ist, ist lediglich, dass das Geld ans „richtige Ort“ fliesst.

Der letzte Schrei: Weil Notfallstationen förmlich überlaufen werden, sollen dafür die Gebühren erhöht werden. Eine neue Geldmaschine also? Bezahlen wird es der Patient und Steuerzahler. Es beisst sich in den Schwanz! Mit einer Erhöhung des Tarifs, ist noch kein einziger ungerechtfertigter Anspruch abgewiesen worden. Man nimmt also den „Schwall an“, „versilbert“ diesen lediglich! Ethisch verwerfbar!

Herrscht ein Problem, muss es gelöst werden. Primär durch organisatorische, materielle und personelle Massnahmen, zuletzt aber via Tarif!

Die organisatorische Massnahme: Beim grossen Run auf die Notfallstationen muss eine Triage stattfinden. Lebensbedrohliche und wichtige Angelegenheiten kommen zu erst. Treffen neue schwere Fälle ein, werden sie vorgezogen. Bagatellen werden immer nach hinten gereicht, bis zum Verleiden. Triage braucht Mut! Es ist unangenehm und es könnten auch Patienten als „Kunden“ verloren gehen.

Tut um Gott´s Willen etwas Tapferes“ Hulderich Zwingli))

Also: Herrscht grosser Andrang, dann nach dem Eisenhower-Prinzip. Wichtiges und Dringendes zuerst. Unwichtiges und nicht Dringendes in den Papierkorb, sprich zuletzt.

Herrscht geringer Andrang, dann kann „alles“ abgearbeitet werden, aber immer nach dem Grundsatz: Wichtiges und Dringendes zuerst!

Die so genannten „unvernünftigen Patienten“ werden sofort verstehen und einlenken, wenn sie entsprechend informiert sind!

Die „bösen Ausländer“, die noch keinen Hausarzt haben, wurden vermutlich bei der Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zu wenig gut informiert! Das Vorweisen einer Verbindung zu einem Hausarzt könnte man ja zur Bedingung machen. Man müsste es nur wollen!

Es kommt noch dicker! Die Aktionäre drehen auch noch kräftig an der  Preis- und Kostenspirale: Der Infosperber weiss zu berichten: Teure Medikamente für prallvolle Aktionärstaschen

Einst, im Spät-Mittelater galt: Gnade gegen Geld: „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt“ Johann Tetzel

Heute haben die Weisskittel (Mediziner) den „Schwarzen“ (Klerikern) den Rang abgelaufen! Sie haben nur ein Ziel: Das Geld, welches du schon mindestens drei mal versteuert hast, sofren davon noch etwas übrig bleibt, möglichst vollständig unter ihren Nagel zu reissen! Dein Gesundheitszustand, je schlechter desto besser, dient lediglich als Mittel zum Zweck! Am Gesund-Werden ist niemand interessiert! Man würde ja kein Kapital mehr daraus schlagen können!

Kein Politiker wagt sich, den Weissen in die Quere zu stehen. Aus purem Eigennutz! Er oder sie könnten ja einst von ihnen abhängig werden… Wer hebt schon sein eigenes Grab aus?

Gebet des älter werdenden Menschen

O Herr, Du weißt besser als ich, dass ich
von Tag zu Tag älter und eines Tages alt
sein werde.
Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder
Gelegenheit und zu jedem Thema etwas
sagen zu müssen.
Erlöse mich von der grossen Leidenschaft,
die Angelegenheiten anderer ordnen zu
wollen. Lehre mich, nachdenklich, aber nicht
grüblerisch, hilfreich, aber nicht dikta-
torisch zu sein.
Bei meiner ungeheuren Ansammlung von
Weisheiten erscheint es mir ja schade, sie
nicht weiterzugeben – aber du verstehst,
o Herr, dass ich mir ein paar Freunde
erhalten möchte.
Bewahre mich vor der Aufzählung endloser
Einzelheiten und verleihe mir Schwingen,
zur Pointe zu gelangen.
Lehre mich schweigen über meine Krank-
heiten und Beschwerden.
Sie nehmen zu – und die Lust, sie zu beschreiben, wächst
von Jahr zu Jahr.
Ich wage nicht, die Gabe zu erflehen, mir
Krankheitsschilderungen anderer mit
Freude anzuhören: aber lehre mich, sie
geduldig zu ertragen. Lehre mich die wunderbare Weisheit,
dass ich mich irren kann.
Erhalte mich so liebenswert wie möglich.
Ich möchte kein Heiliger sein – mit ihnen
lebt es sich so schwer, aber ein alter
Griesgram ist das Krönungswerk des
Teufels.
Lehre mich an anderen Menschen
unerwartete Talente zu entdecken, und
verleihe mir, o Herr, die schöne Gabe,
sie auch zu erwähnen.
Theresa von Avila (1515- 1582)

 

Schwindsucht bei den Kirchen

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Konfessionslose auf dem Vormarsch. Die NZZ berichtet davon.

Woran mag es liegen?
– Liegt es daran, dass man durch die Geburt Mitglied einer Kirche wird, es jedoch selbst bestimmen möchte? Man kann nicht alles selbst bestimmen. Die Familie, in die man hinein geboren wird, kann niemand auswählen.
– Finden die Gottesleute nicht mehr zu ihren Gläubigen? Ich glaube, dass viele von ihnen den Kontakt zu den Gläubigen und damit die Bodenhaftung verloren haben. Sie haben abgehoben und pflegen unter ihresgleichen ihr Pfründe.
– auch die grossen Sekten (Zeugen Jehovas, Scientology) verlieren Mitglieder. Sie haben ähnliche Probleme wie die Landeskirchen. Die Individualisten glauben ihnen nicht mehr alles!
„(…) Mittlerweilen gibt es in der Schweiz unzählige kleine Gruppierungen mit sektenhaften Zügen. «In den letzten 20 Jahren hat sich der Markt pulverisiert», sagt Susanne Schaaf von der Beratungsstelle Infosekta. Dies einerseits zugunsten der Esoterik-Szene: Schamanistische Behandlung, Lebenshilfeangebote, Persönlichkeitsseminare, Jenseitskontakte und Fernheiler seien verbreitet. «Esoterische Angebote passen zum Lifestyle unserer Zeit», sagt Schaaf. Sie sprächen die Individualität an, man müsse nicht gleich einer Gemeinschaft mit einem engen Normensystem beitreten….)“
Menschen mit eigener Autonomie und eigener Persönlichkeit denken autonom.“Als eigenständig denkende Person, will ich mich nicht mit Behauptungen (Thesen, Dogmen) herumschlagen. Ich möchte den Sinn des Lebens verstehen. Dies entspricht dem Bedürfnis jedes Menschen.“ Das Bild der leeren Kirchen müsste nicht sein!
Nur noch zwei Drittel der Schweizer sind reformiert oder katholisch. (Bild: Gaëtan Bally / Keystone)

Nur noch zwei Drittel der Schweizer sind reformiert oder katholisch. (Bild: Gaëtan Bally / Keystone)

Der Individualismus drängt heute in den Vordergrund. Jeder versucht für sich das Optimum (Optimum von was?) zu gewinnen.

Esotherik, Fernheiler, Schamane bis hin zu Kontakten ins Jenseits sind „geil“. Heilsversprechen (Heilung von was?) kommen an. Irgend wie wird „konservativer Glaube“ mit Lifestyle verbunden, ohne dass man bindend dazu gehören muss – Aberglaube anstatt echter Glaube!
Wenn es immer mehr Grüppchen gibt, die sich für sich ein „Gottesbild“ erstellen, zeigt es auf, dass es grossen Religionen nicht gelungen ist, den echten Bedürfnissen der Menschen zu entsprechen. Also wird da gesucht, wo es am bequemsten ist. Es zeigt weiter auf, dass jedes Grüppchen ein „Gottesbild“ vermittelt. Zu Ende gedacht: Jeder Mensch hat eine eigene Vermutung. Dazu braucht er z.B.  kein vatikanisches Finanzimperium. Niemand weiss es, jedoch viele glauben etwas. Selbst jene, die einen Gott ausschliessen, glauben an eine höhere Macht oder an die Harmonie des Universums. Auch die Kirchenführern die für sich in Anspruch nehmen, die einzige Wahrheit zu kennen, wissen es nicht. Papst Pius der IX liess die Bibliothek im Vatikan zumauern, damit ja niemand nachsehen konnte ob das Niedergeschriebene mit dem verbreiteten Wort übereinstimmt. Die Machtausübung hatte Priorität.
Die katholische Kirche hat in der Schweiz derzeit im Vergleich etwas geringeren Schwund. Der Zuzug von Portugiesen und Spanier ist der Grund dafür. Dieser Effekt wird abflauen.
Wenn diese Kirche so weiter wütet wie im Bistum Chur, wo erzkonservative Kirchenleute das Sagen haben, wird die Spaltung weiter gehen.
„Schuster bleib bei deinen Leisten“, gilt auch für Kirchenleute. Es bedeutet, dass sie sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren, und sich wie alte Seilschaften verhalten sollten. Die müssen von Zeit zu Zeit ihre Seile auswechseln, wollen sie überleben. Dies trifft auchauf die Ökonomie zu:

„(…) Kirchenleute sollten nicht in vermeintlich göttlichem Auftrag ökonomische Theorie betreiben, weder 1517 noch heute. Sonst mache ich einmal kurz in Theologie: Zweitausend Jahre alte Schriften aus Agrargesellschaften im sandigen Orient sind keine Lehrbücher für die heutige Volkswirtschaft. Das legen Vernunft und Quellenkritik nahe. Ökonomen können auch irren, aber sie reden nicht als Gottesboten.)“Quelle: NZZ am Sonntag

Ich habe Kirchenleute getroffen, die es in der heutigen Zeit schaffen, ihre Gläubigen um sich zu scharen. Von leerer Kirche war nichts zu spüren! Die Pfarrei Holy Family (Singapur), ist eine Kirchgemeinde mit etwa 8500 Mitgliedern.

In der Kiche: Holy Family

In der Kiche: Holy Family

Die Kirchgänger wirken aufmerksam und überzeugt.

Die Geistlichen holen die Leute ab indem sie im Dialog mit ihnen sind. Sie gestalten lebendige Gottesdienste.
Fragt man nach dem Gehalt, kommt die verblüffende Antwort, dass man keinen Lohn kennt. Die Pfarrei führt ein Haus, wo die Geistlichen für Kost und Logis leben. Es werden ihnen Spesen die umschrieben sind, vergütet.
Im Haus verbringen auch die „Altherren“ ihren Lebensabend.

Father Eugene Vaz, Parish PriestFather Eugene Vaz, Parish Priest (Pfarrer)

Wer da „arbeitet“ macht dies nicht um des Lohnes willen, sondern er ist überzeugter Priester. Geistliche in der Schweiz, die einen Lohn eines Sekundarlehrers ziehen, würden sich wundern oder in andere „Berufe“ abwandern.

Die Parrei Holy Familiy feierte ihren 80. Geburtstag auf eindrückliche Art. Das was folgt stammt aus der Jubiläumsschrift „From Stones to Living Stones“

„(…) Erzbischof William Goh überreichte die Grüsse des apostolischen Nuntius, Leopoldo Girelli und zelebrierte die Geburtstagsmesse.  Er erinnerte daran, dass die Kirchgemeinde Holy Family  29 Jahre vor der Gründung Singapurs entstanden ist, welches aus einem Sumpf Slum (backwater slum) entstanden ist und sich zu einem bedeutenden Staat in dieser Welt entwickelt hat, welches weltweiten Respekt und Anerkennung findet. Er begab sich schliesslich unter das Volk.

Erzbischof von Singapur, William Goh

Erzbischof von Singapur, William Goh

Seine Botschaft: Die Holy Family Kirche, gegründet 29 Jahre vor der Gründung Singapurs, als dieses noch ein unbedeutender Schlammwasser Slum war. Der Stadt-Staat habe sich inzwischen zu einem bedeutendem Land in der Welt etabliert. Alles hat sich sehr stark verändert. Die Bevölkerung  ist auf über 5,5 Mio Einwohner gewachsen. Die Kirchgemeinde soll sich parallel mit der Entwicklung des Staates vergleichen. „Können wir sagen, dass auch wir in der Stärke, in der Zahl, in der Tiefe des Glaubens und in der Einflussnahme im Ostbezirk und darüber hinaus gewachsen sind?“

Welches war die katholische Bevölkerung vor 80 Jahren? Sind wir mit dem Rest des Landes gewachsen? Sind wir die lebenden Steine in unserer Nähe gewesen, wenn wir unseren Mitkatholiken gerecht werden und den Nichtchristen, vor allem denen, die arm und verlassen sind, das Evangelium bezeugten? Ist die Kirche der Heiligen Familie hervorragend und als ein Leuchtfeuer des Glaubens und der Liebe in Katong, Ostküste und Marine Parade gesehen worden? Die schöne Struktur ist nicht genug; Die Herausforderung besteht darin, uns in lebende Steine zu entwickeln, wie es Ihr Pfarrer hofft, es mit euch allen zu werden.

Die Messe zum Jubiläum celebrierte der Erzbischof - Foto: Herbert Odermatt

Die Messe zum Jubiläum zelebrierte der Erzbischof – Foto: Herbert Odermatt

Die Kirche darf nicht als Selbstdiener betrachtet werden, weil die Kirche für die Welt und für die Gesellschaft existiert. Aber wir können die Welt nicht erreichen, wenn nicht unsere Katholiken im Glauben gut ausgebildet sind u William Goh, Erzbischof von Singapur beim "Diner" unter dem gemeinen Volk, Foto: Herbert Odermattnd das Band des Gemeinschaftslebens gestärkt wird. Wenn Katholiken alleine stehen und nicht Teil der größeren Gottfamilie sind, werden sie den Glauben schließlich verlassen, wenn sie durch die Stürme des Lebens gehen. In der Tat, während viele sich uns angeschlossen haben, haben uns viele auch verlassen. Daher ist es wichtig, dass wir die Pfarrei zur Stärkung unserer Familien renovieren um eine liebevolle, ganzheitliche und glaubensorientierte Familie zu bauen. Dadurch wird es möglich, dass, dass wir in der Partnerschaft mit dem Rest unserer Bürger ein schönes, großmütiger, gnädiges und wohlhabendes Singapur errichten.)“

William Goh, Erzbischof von Singapur beim „Diner“ unter dem gemeinen Volk, Foto: Herbert Odermatt

Es wurde ein Event organisiert, wo man nach der Mess

Weinausschank: nur durch Fachkundige... v. li. Frau Dr Margaret Tan. der Ingenieur von Boeing, Dani Odermatt

Weinausschank: nur durch Fachkundige… v. li. Frau Dr. Margaret Tan. der Ingenieur von Boeing, Dani Odermatt

e zusammen kam und gemeinsam her symbolisch verpflegt wurde. Handwerker stellten kurzerhand ein Zelt auf, rüsteten dieses mit Propellern  für die Luftzirkulation aus und erstellten eine Bühne. Die Eingeladenen halfen mit, wo sie konnten.

Selbst ein Glas Wein, was in Singapur eine kostspielige Sache ist, lag drin. Der Erzbischof stattete der Gemeinde einen Besuch ab. Er liess es sich nicht nehmen, sich unter die Leute zu begeben, mit Ihnen zu speisen (aus Papiergeschirr und mit Plastikbesteck) und sich mit ihnen zu unterhalten.

Das Wort wurde von Father Eugene Vaz gegeben: „(…) Wir freuen uns, dass unsere Kirche den 80. Jahrestag ihrer Gründung als Pfarrei der Heiligen Familie im Jahre 1936 feiert. Wir preisen Gott und danken ihm für seinen Segen und seine Gnade im Laufe der Jahre. Das Thema dieses Gedenkbuches „Von den Steinen zu den lebendigen Steinen“ erinnert uns daran, wie der Bau der Kirche der Heiligen Familie 1936 auf leblosen, harten Steinen und Ziegeln aufgebaut wurde. In der Zeit von ihrer Entstehung bis heute , hat sich die Gemeinde zu einer warmen, liebevollen und lebendigen Gemeinschaft von lebenden Steinen entwickelt

Father Eugene Vaz

Father Eugene Vaz

Wir sind allen ehemaligen Priestern, die sich der Pfarrei der heiligen Familie geopfert haben, sehr dankbar. Sie haben sich selbst verpflichtet, sich um die Pflege und die Bildung von Gemeindemitgliedern zu bemühen, „lebendige Steine“ zu werden, also eine christliche Gemeinschaft, die in den sich schnell verändernden Bedingungen und Situationen der Welt und der Kirche lebt und mit dem Geist und dem Weg Jesu Christi in Verbindung steht. Wir sind in der Tat privilegiert, um dieses Jubiläum im Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit zu feiern. Das Thema der Gemeindefeiern ist „Die heilige Familie“ (Holy Family), die Freude hat, Gottes Barmherzigkeit zu teilen.
Wie wir vorankommen, erkennen wir, dass das Sein und Kommen lebende Steine ein fortlaufender Prozess ist. Petrus sagt uns, dass wir, wenn wir zu Jesus, dem Grundstein und lebendigem Stein kommen, in ein spirituelles Haus eingebaut werden, um ein heiliges Priestertum zu sein, indem wir geistliche Opfer anbieten, die Gott durch Jesus Christus annehmbar sind. Es muss der kollektive Wille der Pfarrer und Ordinierten sein, den Prozess der Errichtung unserer Gemeinde in diesem geistigen Gebäude – der christlichen Gemeinschaft – fortzusetzen. Dieser Prozess wird uns helfen, zu schätzen, dass:
  • Wir sind ein gewähltes Pfarrer-Team, das  für einen besonderen göttlichen Zweck gewählt wurde: Wir sind eine Gemeinde, die Jesus durch unsere Taten, Worte, Handlungen und Beziehungen erkennen lässt. Wir sind ein „königliches Priestertum“
  •  wir sind eine Gemeinde die für Gott arbeitet und dient. Wir verbinden das Opfer unseres Lebens mit dem des Opfers Christi. Wir leben, um Christi Mission der Barmherzigkeit und des Mitleids, der Liebe und der Erlösung weiter zu führen;
  • Wir sind eine heilige Nation – durch unsere Taufe sind wir ganz besonders für Gott. Das geht weit über alle natürlichen und nationalen Spaltungen hinaus. Dies vereint uns alle in Gemeinschaft, um Gott zu verherrlichen, der uns aus der Finsternis unserer Welt zum Licht des Glaubens und des Lebens in Jesus Christus führt.
  • Wir sind, aus aller Gnade beraubt, zum Volk Gottes geworden, zu den auserwählten Empfängern seiner Barmherzigkeit geworden, damit wir die Barmherzigkeit Gottes mit allen in unseren Familien, Gemeinschaften und Gesellschaft teilen können, besonders mit den Armen, den Letzten und den Verlorenen.

Lassen Sie uns alle, durch unsere Nachbarschaft mit anderen christlichen Gemeinschaften, als „lebendige Steine“ gemeinsam arbeiten, um fortzufahren, dieses geistig gebaute Haus – „Heilige Familie“, die Barmherzigkeit gottesfreudig teilen.)“

Pfarrer Eugene Vaz, vom Format eines Bischofs, hat eine glasklare Vision: „von den Steinen zu den lebenden Steinen“. Er glaubt an diese Vision und lebt sie fadengerade. Er wirkt authentisch, was ihm grosses Vertrauen und Respekt einbringt. In der Funktion als erster Pfarrer wird er von Pfarrer Damian Francis de Wind und Pfarrer Donatien Davaine unterstützt.

Die Kirchgemeinde will sich den stets verändernden Situationen stellen um sich zu behaupten. Unter Einbezug des „Fussvolkes“ werden Ziele gesetzt und formuliert und Strategien entwickelt. Das Vorgehen wirkt professionell und die Mitarbeit von Mitgliedern, die in der Wirtschaft  entsprechende Funktionen haben bringen ihren Sachverstand mit ein.

Feedback aus den Gruppen- Bild aus Holy Familiy "Von Steinen zu lebenden Steinen"

Feedback aus den Gruppen- Bild aus Holy Familiy „Von Steinen zu lebenden Steinen“

So entsteht eine „rollende“ Anpassung an die äusseren Gegebenheiten, denen man personell, organisatorisch und finanziell begegnen will. Das „Haus“ wurde einst erbaut. Es will unterhalten und renoviert sein! Der Prozess „Förderung der neuen Evangelisierung“ ist angefahren und wird laufend bearbeitet.

Mission: zu streben um Schüler und Missionare Christi zu werden durch Glaubensbildung, Gebet und Handlungen und um Gottes Liebe zu erleben

Vision: werden zu einer fürsorglichen Gemeinschaft des Glaubens als eine heilige Familie

Values (Werte): Mitgefühl, Demut, Service, Spiritualität, Vergebung, Respekt

Die katholische Kirche in Singapur hat gelernt, auf die Menschen zu hören. Sie bemüht sich darum, den Kontakt zur Basis zu wahren um gemeinsam in die Zukunft zu sehen und zu gehen. In Europa und in der Schweiz könnte man davon lernen!

Reformierte Reformer üben Einsicht

Ein "gallischer Hahn"? Bild: herbert Odermatt

Ein „gallischer Hahn“? Mit nichten! Bild: Herbert Odermatt

Was kümmert es mich, ob Gott nicht existiert: Gott verleiht dem Menschen etwas Göttliches

Antoine de Saint Exupéry

Erst wollten sie, die Reformer, neue 95 Thesen kreiern. Ob es an meinem Einwand lag, ist mir nicht bekannt – tut auch nichts zur Sache: „Tut etwas Mutiges! Keine 96 neuen Thesen. Ihr müsst das Volk mehr einbeziehen! Und bei den alten Kirchenseilschaften müssten endlich die Seile ausgewechselt werden – und  einige Betonköpfe! Die NZZ schrieb kürzlich:  „Die Kirche muss wissen, welche Rolle sie spielt“ Man erwartet in Zürch weitere 30’000, die der Kirche fern bleiben werden….!“ Diese werden offenbar nicht mehr erreicht!)“

 „Vielleicht braucht es keine neuen 95 Thesen! Es braucht nur eine Absicht! Und zwar: Einen echten Glauben pflegen, um dem Bedürfnis jedes Menschen, den Sinn des Lebens zu verstehen, nach zu kommen. Das wäre nichts anderes als gerecht und ergo ethisch!

„(…) 95 Thesen, wieso sind es eigentlich gerade 95. Das konnte mir bis jetzt noch keiner sagen und vielleicht bräuchte es heute 590 statt 95. Eine, da gäbe es nicht nur Geschrei, scheint mir zuwenig zu sein. Moses hat es vor 3000 Jahren auf 10 Gebote gebracht, also müssten es heute gerundet 111 Thesen sein.)“ SMS

Es steht jetzt fest: „(…) statt 95 Themsen bringen wir 3 Weisheiten – und:

  1. Sei recht und offen mit allen und allem.
  2. Sei friedlich und hilfreich, damit Recht Sinn gibt.
  3. Sei sinnlich, damit Erbe und Progessives sich sinnvoll ergänzen.

wir wollen  reformieren, protestieren, revolutionieren, manchmal reklamieren, umbrechen, umformen, rebellieren – Brücken bauen)“

Eine wirkliche Reform wid nur mit Einbezug des Kirchenvolkes gelingen. Sonst wird die eine Ideologie von der nächsten abgelöst!

Was die Reformer vor haben lesen Sie unter: Tag der Brücken – liberales Pilgern

Brücken erweitern die Bewegeunsfreiheit. Brücken sind auch Tore zur Welt. Damit sie die Erwartungen erfüllen, dürfen deren Pfeiler und Fundamente nicht auf Sand gebaut sein!

Was ich zum Thema schon sagte:

Die Kirchen, ein Auslaufmodell?

Wer ist Jesus

Wer ist Jesus

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Der Stein - Bild Herbert Odermatt, 2007, am Teide auf Teneriffa

Der Stein – Bild Herbert Odermatt, 2007, am Teide auf Teneriffa

„Hartnäckig stieg ich Gott entgegen, um ihn nach dem Grund der Dinge zu fragen und mir von ihm erklären zu lassen, wohin der Austausch führe, den mir hat auferlegen wollen. Aber auf dem Gipfel des Berges gewahrte ich nur einen schweren Block aus schwarzem Granit – und das war Gott“

Er bittet ihn um ein Zeichen, das als ein Zeichen des Vertrauens gelte, und mag es auch nur ein dunkles Vertrauen sein. Es erfolgte nichts, und er resigniert:

„… Ich hatte Gott nicht berührt, doch ein Gott, der sich berühren lässt, ist kein Gott mehr. Er ist es auch nicht mehr, wenn er dem Gebete gehorcht. Und zum ersten Male ahnte ich: die Grösse des Gebets beruht vor allem darauf, dass ihm nicht geantwortet wird und dass dieser Austausch nichts mit schäbigem Handeln zu tun hat. Und ich ahnte, dass das Erlernen des Gebets im Erlernen des Schweigens besteht und dass dort erst die Liebe beginnt, wo kein Geschenk mehr zu erwarten ist. Die Liebe ist vor allem Übung des Gebets und das Gebet Übung des Schweigens.“ (Antoine de Saint Exupéry in: „Die Stadt in der Wüste, S. 305).

Die Religion spricht von Gott, die Philosophie von Ganzheit. Für Katholiken ist Gott die Dreifaltigkeit (Gott Vater, Jesus als Gott Sohn und der Heilige Geist). Kürzlich fand ich folgende Beschreibung von Jesus in einem Mail:

Wonderful descripition of our Lord! Prais the Lord. Wunderbare Beschreibung unseres Herrn! Lobe dem Herrn.
Who is Jesus? Wer ist Jesus?
In chemistry,

he turned water                            to wine

John 2:6-10

John 4:46

In der Chemie,

er verwandelte Wasser in Wein 

Johannes 2:6-10

Johannes 04:46

In biology,

He was born without the normal conception

Isaiha 7:14

Luke 1:26-37

In Biologie,

er wurde geboren, ohne die normalen Konzeption

Jesaia 07:14

Lukas 01:26-37

In economics

He disaproved the law of diminishing return by feeding 5000 men with two fishes and 5 loaves of bread;

Matthew 14:19

John 6:13

In der Oekonomie

ER missbilligte das Gesetz der abnehmenden Rückkehr, indem Er 5000 Mann mit zwei Fischen & 5 Broten verpflegte;

Matthäus 14:19

Johannes 06:13

In medicine

He cured the sick and the blind without  administering a single dose of drugs;

Matthew 15:30

Mark 1:34

In der Medizin

heilt er den Kranken und den Blinden ohne Verabreichung eines Medikamentes;

Matthäus 15:30

Markus 01:34

In history                                    He is the beginning and the end; In der Geschichte                   ist er der Anfang und das Ende;
In govermment

He said that He shall be called wonderful Councilor, Prince of Peace

                                                isaiah 9:6-7

In der Regierung,

Er sagte , dass Er als wunderbares Ratsmitglied als  Friedensfürst genannt werden soll.

Jesaja 9:6-7

In religion

He said no one comes to the Father exept through Him;

John 14:4-6

In der Religion

Er sagte, niemand kommt zum Vater außer durch Ihn;

Johannes 14:4-6

So, Who is He? He is Jesus! Wer ist Er? Er ist Jesus!
The greatest Man                          in History

Jesus had no servants, yet they called Him Master.

Had no degree, yet they called Him Teacher.

Had no medicines, yet they called Him Healer.

He had no army, yet kings feared Him.

He  won   no   military      battles,    yet   He   conquered        the world.

He committed no crime,
yet they crucified Him.

He was buried in a tomb,            yet                                               He lives today.

I feel honoured to serve such a Leader who loves us.

The hand that will send this message to everybody shall not labor in vain

Der grösste Mann in der Geschichte

Jesus hatte keine Diener, aber sie nannten ihn Meister.

Hatte keinen Abschluss, aber sie nannten Ihn Lehrer.

Hatte keine Medikamente, aber sie nannten ihn Heiler.

Er hatte keine Armee, doch Könige fürchteten Ihn.

Er hatte keine militärische Schlachten gewonnen, doch er hat die Welt erobert.

Er beging kein Verbrechen, aber sie kreuzigten Ihn.

Er wurde in einem Grab beigesetzt, und doch lebt er noch heute.

Ich fühle mich geehrt, einem Führer zu dienen, der uns liebt.

Die Hand, die diese Nachricht an alle senden wird soll nicht umsonst arbeiten.

Aus der Bibel:

Johannes 2:6-10

6 Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungsvorschrift der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter.

7 Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis zum Rand.

8 Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist. Sie brachten es ihm.

9 Er kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es. Da liess er den Bräutigam rufen

10 und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten.

Johannes 04:46

46 Jesus kam wieder nach Kana in Galiläa, wo er das Wasser in Wein verwandelt hatte. In Kafarnaum lebte ein königlicher Beamter; dessen Sohn war krank.

Jesaia 07:14

14 Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären und sie wird ihm den Namen Immanuel (Gott mit uns) geben.

Lukas 01:26-37

26 Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret

27 zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.

28 Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.

29 Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruss zu bedeuten habe.

30 Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.

31 Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.

32 Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.

33 Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben.

34 Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?

35 Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.

36 Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat.

37 Denn für Gott ist nichts unmöglich.

Matthäus 14:19

19 Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern; die Jünger aber gaben sie den Leuten,

Johannes 06:13

13 Sie sammelten und füllten zwölf Körbe mit den Stücken, die von den fünf Gerstenbroten nach dem Essen übrig waren.

Matthäus 15:30

30 Da kamen viele Menschen und brachten Lahme, Krüppel, Blinde, Stumme und viele andere Kranke zu ihm; sie legten sie vor ihn hin, und er heilte sie.

Markus 01:34

34 und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Und er verbot den Dämonen zu reden; denn sie wussten, wer er war.

Jesaja 9:6-7

6 eine Herrschaft ist groß /und der Friede hat kein Ende. Auf dem Thron Davids herrscht er über sein Reich; / er festigt und stützt es durch Recht und Gerechtigkeit, / jetzt und für alle Zeiten. Der leidenschaftliche Eifer des Herrn der Heere / wird das vollbringen.

7 Der Herr hat ein Wort gegen Jakob geschleudert, /es fiel in Israel nieder.

Johannes 14:4-6

4 Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr.

5 Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen?

6 Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

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Katholische Bibelübersetzung: Einheitsübersetzung online

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Wer verzweifelt Hilfe sucht, findet sie nicht selten im Gebet. Saint Ex: Was  kümmert es mich, ob Gott nicht existiert: Gott verleiht dem Menschen etwas Göttliches. (Antoine de Saint Exupéry in: „Carnets, S.46).