Ameisen, ein Problem der Nationalbank

Die wertvollste Note der Welt, die Schweizer 1000er-Note wird nicht nach den Wünschen der Nationalbank verwendet. Wegen den drei Ameisen auf der 1000-er Note der sechsten Banknotenserie von 1976 wurde die „Ameise“ eingeführt.

Ameise – 1000-er Note

Rückruf auf: 01.05.2000
Wertlos ab:
01.05.2020

Wer alte Banknoten hat, muss diese umtauschen. => Das Merkblatt

Inzwischen ist die „neue“ Tausender Note im Umlauf.

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Im Umlauf sind 48 Millionen 1000er-Noten. Ca. 60% davon werden privat gelagert – auf dem Estrich, im Kellerloch, unter der Matratze…! Der Anteil war 1970 „nur“ 40% des Wertes privat gelagert.

Es könnten auch Kriminelle „Ameisen“ horten. Wieviel, das weiss zur Zeit niemand!

Wenn der Besitz von erarbeitetem Geld mit Negativzinsen bestraft wid, muss man sich der Strafe entziehen! Die Politik der Strafzinsen haben nicht die Sparer erfunden! Die Nationalbank sieht ein aufziehendes Problem! Nun, als die Zinsen sehr hoch waren, hatte die SNB keine Probleme und die Banken auch nicht.

Ein Banker, der einst ausgesandt wurde, um im fernen Osten Kapital von Produzenten anzusaugen, berichtete, dass ein Geldgeber mit 4% Zins doch gut beraten sei… In jenen Gebieten aber wurde er kaum fündig. Die Produzenten legten ihre Gewinne im Betrieb an und arbeiteten selbst mit dem erwirtschafteten Geld!

Die besagten 4 % wurden jedoch bei Kreditvergabe an Unternehmen bis auf 15 und mehr % aufgeblähht. Damit konnte der Geldsegen in der obersten Hierarchieetagen und an speziell einflussreiche Kapitalgeber verteilt werden. Die ungeheuerliche und freche Selbstbedienung kannte und kennt heute noch keine Grenzen.

Die Geldschöpfung aus dem Nichts….   Die Frankenmacher: Woher unser Geld stammt und warum es immer mehr wird.

Der Grössenwahn:

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Pilatusflugzeugwerke von Beamten abgewürgt

Der Pilatus, vom Bürgenstock her gesehen. Foto: odh

Der grösste Arbeitgeber in Nidwalden, die Pilatuswerke AG in Stans sind in die Mühle von Beamten gelangt!

Die Nidwaldner Zeitung berichtet: „(…) Nicht etwa Bundesrat Cassis, sondern ein Sektionsleiter entschied, dass Pilatus keine Dienstleistungen mehr für Trainingsflugzeuge in Saudi-Arabien erbringen darf. Bürgerliche Politiker kritisieren, dass ein Entscheid mit möglicherweise erheblichen Folgen für die Exportwirtschaftso gefällt wurde…)“

Bild: Weltwoche; sie zeigt den Hokus pokus fidibus in Aktion….

Mehr unter: http://mitklarersicht.ch/?p=15919

Das Brot der Armen

Unter Brot der Armen wird meist die Kastanie gemeint. in Krisenzeiten jedoch waren einst Pilze eine willkommene Ergänzung auf dem Speisezettel.

Mindestens einmal im Jahr zieht es uns in den Wald. Frische Bergluft, prachtvolle Aussicht und am Ende liegen ein paar Pilze im Korb. Längst nicht alles, was sich da präsentiert findet den Weg in den Korb. Schönheiten lassen wir ebenso stehen wie Gefährliches. Die Schnecken und Maden müssen auch von etwas leben.

Grandiose Aussicht in sauberer Luft!

Schönheiten:

Fliegenpilz

mehr zum Thema: Brot der Armen

Klimarettung à la Zürich

Ein Postulat der beiden Zürcher Gemeinderätinnen Ann-Catherine Nabholz

Ann-Catherine Nabholz, Dr. phil. I, Dozentin, Mitglied der GLP, Gemeinderätin Stadt Zürich (Bild: Stadt Zürich)

(glp.) und Gabriele Kisker (gp.). Diese fordern in dem Vorstoss vom Stadtrat, die Areale der die Areale der neu entstehenden Familiengärten in den Gebieten Fronwald, Glaubten und Tüfwisen «biodiversitätsfördernd» zu gestalten. Insbesondere solle auf individuelle Gartenhäuschen verzichtet werden.

Gabriele Kisker, dipl. Architektin ETH, Mitglied der Grünen, Gemeinderätin Stadt Zürich; Bild: Stadt Zürich

Stattdessen wollen die beiden Postulantinnen nur noch gemeinschaftliche Bauten zulassen. Dadurch wirke der Grünraum natürlicher als bei einem Gartenhaus-Konglomerat.

Schrebergarten, Bild Tagesanzeiger

Super! Man nimmt den gut integrierten Portugiesen, Kroaten, Italiener ihren kleine Heimwehecke, die sie hier auf kreative Weise be- und ihr Heimweh verarbeiten, etwas für sich dem Boden abgewinnen, Pflege der Kameradschaft über Grenzen hinweg betreiben und so sinnvolle Freizeitgestaltung praktizieren. Das ist doch alleweil besser, als würden sie sich subversiven Tätigkeiten zuwenden mit dem Resultat, dass der Gemeinderat zusätzlich gefordert würde. In den Griff bekämen sie diese Art der Freizeitbeschäftigung kaum, wie die Geschichten um „Gefährder“ und der Unterstützer immer wieder zeigen.

Schrebergarten, nahe Letzigrundstadion Bild, Alessandro Della Bella,Keystone im Tagi

„(…) Es handle sich lediglich um einen Verzicht auf Häuschen in den Gartenarealen, hielt Ann-Catherine Nabholz ihren Kritikern entgegen. Keinesfalls wolle man den Leuten vorschreiben, wie sie zu gärtnern hätten. Zudem gebe es bereits solche Areale, die sich grosser Beliebtheit vor allem bei jüngeren Hobbygärtnern erfreuten. «Ich kann Ihnen versichern, solche Areale haben keine Schwierigkeiten, Pächter zu finden.» Es handle sich also schlicht um eine zukunftsgerichtete Form der Kleingärtnerei. Und Gabriele Kisker ergänzte, in einem Grünkorridor wie diesem gehe es schlicht nicht an, sie mit neuen Bauten vollzupflastern. «Es geht um das Klima und nicht um einzelne Gartenhäuschen.»

Hard- u. Industriequartier Zürich. Viel Potenzial für den Klimaschutz….!Bild: Roland Fischer, Zürich

Wenn mehrspurige Autobahnen mitten in die Stadt und wieder hinaus führen, ist das Thema „Klima“ wohl nicht das richtige! Einst war die Strasse zwischen Pfingstweidstrasse und dem Limmatplatz beidseitig mit Bäumen bepflanzt, die im Sommer eine gewisse Kühle erzeugten. Heute ist die Allee weg und alles zubetoniert und erst noch mit einer Hochstrasse bestückt, natürlich aus Beton und mit Asphalt belegt. Ein regelrechter Klimakiller!

Die zwei Grünen haben das Gelbe vom Ei offenbar so wenig erfunden, wie das Pulver, welches so richtig knallt! Es scheint, dass gewisse Gemeinderätinnen in Zürich kaum mehr echte Probleme zur Bearbeitung finden. Zu Profilierung und um überdie Runde bis zur nächsten Wahl zu kommen, will man gar Schrebergärtenhäuschen opfern. Es ist einfach sich die Schwächsten vorzunehmen und sie zu traktieren! Wer so etwas tut gehört nicht in eine Behörde!

 

Altersvorsorge Schweiz

Bisher galt das Drei-Säulen-Prinzip (swisslife). 

Die drei Säulen der Altersvorsorge, Bild swisslife

Das 3-Säulen-System zählt zu den tragenden Elementen der Schweiz. Das System ist Grundlage für die soziale Sicherheit, deshalb ist es durch die Bundesverfassung garantiert. So bauen die 3 Säulen über Jahre und Jahrzehnte die Vorsorge auf – für das Alter, die Erwerbsunfähigkeit und den Todesfall.

1. Säule: Staatliche Vorsorge => Obligatorische staatliche Vorsorge bestehend aus AHV (Alters- und Hinterbliebenenversicherung), IV (Invalidenversicherung) und EO (Erwrbssersatzordnung).

Ziel: Sicherung der Existenz.

Finanzierung: Umlageverfahren (Erwerbstätige bezahlen für Rentner).

2. Säule: Berufliche Vorsorge => Obligatorische, berufliche Vorsorge. BVG, Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvordorge, UVG (Bundesgesetz über die Unfallversicherun).

Ziel: Fortsetung des gewohnten Lenesstandards der Angehörigen im Alter, bei Invalidität oder im Todesfall – in Verbindung mit der ersten Säule.

Finanzierung: Kapitaldeckungsverfahren (Sparen).

3.Säule: Private Vorsorge. => Freiwillige, private Vorsorge, Bundesverfassung.

Ziel: Erfüllung privater Wünsche, Schliessung von Vorsorgelücken, welche durch die 1. und 2. Säule nicht abgedeckt werden, Steueroptimierung (wer kann!).

Heute redet man darüber, dass das System Altersvorsorge revidiert werden müsse. Es kommt daher, weil sich Versämnisse vergangener Jahre aufgestaut haben und sich zu rächen beginnen.

Es wird ins Feld geführt: Die Leute würden älter, die geburtenstarken Jahrgänge kämen ins Pensionsalter, die Frauen hätten sehr oft keine 2. Säule wegen zu geringer Teilzeitpensen usw.

Nur: Dass die Menschen älter werden wissen wir schon sehr lange, auch wann die geburtenstarken Jahrgänge in Pension gehen. Das Teilzeitproblem ist auch schon ein älteres Traktandum.

Nun kommt der Sozialminister und will aus Birnen und Äpfeln Ananas machen…! Es ist ein Unding, dass nun mit höheren AHV-Renten (nur für Neurentner) Mängel in der beruflichen Vorsorge behoben werden sollen. Das ist etwa so, als würde man ein Ross am Schwanz aufhängen. Dass es sehr viele Menschen gibt, die sich keine dritee Säule (individuelles Sparen) leisten können, davon hört man sehr wenig!

Muss die AHV saniert werden, ist dies eine Angelegenheit für sich. Leistet das BVG nicht, was von diesem erwartet wird, muss es saniert werden. Wenn dies aber nur Arbeitgeber und Arbeitnehmer finanzieren müssen, wird es teuer – eben, weil zu lange alles auf die lange Bank geschoben wurde! Da gehört die Politik mit eingebunden und die Arbeitgeberverbände haben bewusst alles ausgesessen! Wär dem nicht so, gäbe es längst nicht so viele Kaderversicherungen, die von den Arbeitgebern mit finanziert werden.

Wenn irgend ein staatsfeindlicher Imam finanziert werden soll, wird sofort Geld dafür gefunden! Anstatt Abu Ramadan, dem Hassprediger aus Biel  600’000 Franken in den Hintern zu stossen, wäre dieses Geld in der Altersvorsorge besser aufgehoben und der Hassprediger und seinesgleichen ausgeschafft egal wo hin, würde der Volksseele besser tun!

„(…) Abu Ramadan (wahrscheinlich ist dies nicht der einzige Fall ähnlicher Art!) lebt seit einigen Monaten vom vorzeitigen Bezug einer AHV-Rente in Verbindung mit Ergänzungsleistungen. Von 2004 bis anfangs 2017 hat er vollumfänglich von Sozialhilfe gelebt, im Gesamtbetrag von nahezu 600’000 Franken.“) Q.

Das was betreffend Altersvorsorge zur Zeit abläuft wird als den besten Kompromiss gepriesen. Den Kompromiss kann ich nicht erkennen. Es ist ein Gemauschel und alle wollen noch schnell eine Scheibe für seie Anspruchsgruppe abschneiden. Alle möglichen und unmöglichen Ungleichheiten sollen nun noch schnell in den Kompromiss eingebunden werden.

Dass in der zweiten Säule viel verplempert wurde zeigt sich allein daran, dass Staatsbetriebe und staatsnahe Betriebe ihre Pensionskassen mit viel Steuergeld sanieren mussten (SBB, Bund, Post, ehemalige Militärbetriebe, usw.). Einzelne sogar mehrmals. Niemand hat von Gleichbehandlung geredet. Die Pensionskassen des Gewerbes der KMU’s etc. hätten gleiche Unterstützung auch gebrauchen können! Die Beamtenschaft und jene die den Status verloren haben, aber die gleichen Funktionen ausüben, haben sich saniert. Die Bürger, und davon viele, die in ihren Betrieben längst Leistungseinbussen in ihrer Altersvorsorge hinnehmen mussten, haben es mitfinanziertt!

Simonetta Sommaruga in Eritrea, Bild: H.Odermatt

Für das Volk und dessen Altersvorsorge hat man kein Geld. Wenn sich jedoch jedoch die Justizministerin und Bundesrätin dünnhäutig dafür hinreissen lassen will, die Misere in Afrika (Korruption, Militärdiktaturen, Geburtenüberschüsse, Arbeitslosigkeit und Aussichtslosigkeit) retten zu wollen, indem sie die Schleusen für Migranten, die kaum je arbeitsmarktfähig werden weit zu öffnen und dies auch noch mit Gratisanwälten durchsetzt und so den Gemeinden Sozialkosten bis zum „Geht nicht mehr“ aufbrummt, wunderts mich nicht, dass wir Fälle wie den erwähnten Hassprediger zu beklagen haben! Der Stadtpräsident von Biel hat sich klar geäussert: ein unmöglicher Zustand aber er ist nicht zuständig… Es ist wohl auch niemand zuständig, dass wir etwa 100’000 Sans Papiers in der Schweiz haben. Wohlhabende stellen sie an und beuten sie aus. Es wäre doch blöd, wenn da jemanden bei Kollegen die Finger in die Wunde steckte. Eine Krähe pickt der anderen kein Auge aus! Sauhafen – Saudeckel! Wären es Leute aus den untersten sozialen Schichten, die Sans Papiers beschäftigen und durchwursteln würden, sie wären schon längst ausgeräuchert worden!

Man soll die Übung in den Bach schütten und gut spülen!

Und dann soll man ein Problem nach dem anderen lösen!

Schweizer Eigensinn – Eigenmietwert

In der Schweiz herrscht die Eigenheit, dass der Haus- oder Wohnungsbesitzer, für sein selbst finanziertes Wohneigentum mit einer theoretischen Steuer vorlieb nehmen muss. Befürworter dieses Kuriosums, dass es auf der ganzen Welt sonst nicht gibt, finden auf kurlige Weise immer wieder Scheinargumente. Allein schon die aufgewendete Energie zur Verteidigung dieses helvetischen Blödsinns macht die Angelegenheit suspekt. Wer würde etwas verteidigen, woraus er keinen Nutzen ziehen könnte? Wer sind den die Interessierten? Es müssen primär wohl die Geldgeber sein – darunter auch Pensionskassen.

„(…)In Kombination mit den Steuerabzügen für Schuldzinsen und Liegenschaftsunterhalt sorgt die Besteuerung dieses «Naturaleinkommens» im Prinzip für die Gleichbehandlung von Wohneigentümern und Mietern sowie von selbstfinanziertem und fremdfinanzierte Wohneigentum. Damit entspricht das System im Prinzip dem Gebot der Besteuerung nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit….   …Man stelle sich drei Familien vor. Die erste Familie wohnt im eigenen Haus ohne Hypothek, die zweite Familie wohnt auch im eigenen Haus, zahlt aber pro Jahr 12 000 Franken Schuldzinsen, und die dritte Familie zahlt jährlich 24 000 Franken Miete. Bei sonst gleichen Verhältnissen stehen diese Familien wirtschaftlich sehr unterschiedlich da, weshalb sie von der Einkommenssteuer auch unterschiedlich betroffen sein sollten. Das geltende System sorgt im Prinzip für die Besteuerung nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit: Die Wohneigentümer dürfen ihre Kosten für Schuldzinsen und Liegenschaftsunterhalt abziehen, müssen aber dafür den Geldwert aus ihrem Wohnrecht – den Eigenmietwert – als Einkommen versteuern. Dies ermöglicht im Grundsatz die Gleichbehandlung von Wohneigentümern und Mietern sowie von selbstfinanziertem und fremdfinanziertem Wohneigentum. Das System ist somit einigermassen «neutral»: Es bevorzugt in Sachen Wohnform und Verschuldungsgrad keine bestimmten Lebensentwürfe. Das ist aus liberaler Sicht an sich gut so. …) Hansueli Schöchli, NZZ

Tatsache ist, dass Banken, Versicherungen, Pensionskassen und Investoren mit dieser Situation gut gelebt haben, sonst würde diese Krücke (aus Sicht des Hausbesitzers) kaum jemand verteidigen. Man erinnert sich nicht gerne an Flops! Doch schon der selige Professor Walter Wittmann geisselte um 1983 das Verhalten von Versicherungen und Pensionskassen und warnte von den Folgen wenn sie ausriefen: „… suchen Bauland, wo ist egal, Geld spielt keine Rolle…“ Die Häuser wurden gebaut, mussten oft wegen geringer Nachfrage unter dem Wert vermietet werden und nach 20 Jahren, wenn erste Sanierungen nötig wurden, durften die Investoren erneut in die Tasche greifen. Ich verstehe den Vergleich der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit nicht.

Herr Schöchli möge sich noch andere Szenarien betrachten: Ein „Mitttelständler“ im unteren Bereich der „Gehalts-Bandbreite“, ohne geerbtes Vermögen, mit Familie ist während 30 Jahren Mieter. Während dieser Zeit finanziert er das auswärtige Studium von zwei Hochschulabsolventen, ohne dafür Stipendien zu bekommen. Einzig zinslose Darlehen stehen zur Verfügung, deren Rückzahlung ab einem bestimmten Termin nach Studiumsabschluss mit 4% verzinst wird. Dass es aufgeht, verdient die Gattin mit (Teilzeit). Es wird relativ bescheiden gelebt, damit auch noch etwas gespart werden kann (dritte Säule). Im Alter um die 50 wird ein Eigenheim erstanden (Zins 7.0% bzw, 5,5%). Das nötige Eigenkapital ist knapp nicht vorhanden, doch eine Bank sieht dies (Gott sei Dank) nicht so eng.

Das Eigenkapital dafür eigenständig erwirtschaftet und sowohl als Einkommen und als Vermögen versteuert. Die Schuldzinsen können im Rahmen des Gesetzes abgezogen werden. Nachdem der neue Hausbesitzer also das Kapital selbst erwirtschaftet und für die Hypothek entsprechende Zinsen bezahlt hat, darf er nun noch eine Steuer für einen imaginären Eigenmietwert bezahlen. Nach 12 Jahren kommt eine unfreiwillige Frühpensionierung. Das was unter dem Strich bleibt ist eindeutig weniger als der vorherige Verdienst. Bis zur Aufgabe der Berufstätigkeit und auch danach wurde die Hypothekarverschuldung stark amortisiert. Volkswirtschaftlich gesehen eine gute Sache, weil das da gebundene Kapital durch Freisetzung anderswo eingesetzt werden kann.

Die „wirtschaftliche Leistungsfähigkeit“ ist also ab der Pensionierung eindeutig geringer. Von einer Reduktion des Eigenmietwertes jedoch ist nichts zu merken.

Aus der Sicht der Volkswirtschaft: Wäre es besser gewesen, das Geld zu verjubeln um den Inlandmarkt zu beflügeln (Die Ankurbelung des Inlandmarktes war stets ein Anliegen der Bundesrätin Leuthard) oder gar vorübergehend auszuwandern (Far East), um dann, wenn Ebbe im Portemonnaie herrscht, reumütig zurück zu kommen um von der Sozialhilfe oder von der AHV mit EL zu leben… in einer zu teuren Wohnung, notabene?

Mit dem Erwerb eines Eigenheimes ist man vorerst an den Wohnort gebunden. Will man kurze Arbeitswege, dann muss ein Stellenangebot in der Region genügen. Wenn dies nicht der Fall ist, muss gependelt werden. Flexibilität wird ja diesbezüglich speziell von den Wirtschaftskapitänen und, wen wunderts, von vielen Politikern stets wieder gefordert. Bezüglich Eigenmietwert sind dies keine Pluspunkte! Sie schmälern die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit! Bedenkt man, dass Pendler immer mehr zu einer Art „Freiwild“ verkommen. Durch vermehrte Hindernisse werden sie fiskalisch benachteiligt. Der Pendlerabzug wird limitiert. So kommt es z.B. daher: 86’000 Zürcher Autopendler sollen mehr Steuern zahlen

Pendler verlieren wertvolle Zeit. Wer weiter weg wohnt hat weniger Zugang zu Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen. Über die Unfähigkeit der Wirtschaftskapitäne, die Arbeit vermehrt in die Regionen zu verteilen wurde bisher kaum nachgedacht. Dafür werden einfach mehr Autobahnen in Richtung grosse Zentren gebaut, wo der Kollaps vorprogrammiert ist. Diese Zentrumsbewegung lässt auch Wohnraum in Zentren teurer werden. Warum soll  dies nun via Eigenmiet-Steuer mitfinanziert werden? Falls jemand gedenkt, bei einem Stellenwechsel auch das Wohneigentum zu wechseln, so wie man den Kirchenchor wechselt, muss gut rechnen. Am neuen Ort wird es teurer und die Grundstückgewinnsteuer ist auch nicht aus Karton. Vielleicht ist nur noch ein Eigenheim im Baurecht möglich. Das zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit – – nebenbei!

Kurze Laufwege für Eigenheimbesitzer, Bild aus FAZ von „Kai“

Wer in der „Aglo“ wohnt hat selbst von den Grossverteilern Nachteile zu erwarten. Die schicken nämlich ihr Ladenhüter zuerst in die Aussenbezirke, dann in abgelegenere Regionen.

Die zum Teil fragwürdigen “Aufrüstung“ älterer Häuser treibt die Mietkosten zusätzlich in die Höhe. Mit 4 primitiven Stahlträgern, ein paar Holzbrettern als Boden, werden Balkone an die Häuser geschraubt. Frühere Bausünden verlangen nach Aussendämmung der Wände und reine „Pinselsanierungen“ sollen die Wohnqualität erhöhen. Alles Argumente, um die Einnahmen zu maximieren. Der Zuwachs an Wohnqualität hält mit den Kostensteigerungen für den Mieter nicht Gleichschritt.

Warum soll jetzt der Eigenheimbesitzer diese einseitige Kostensteigerung indirekt via Eigenmietwert der „Gerechtigkeit“ die eine Scheingerechtigkeit“ ist, mittragen? Diese „Sanierungen“ haben viele Wohneigentümer nicht nötig, wenn ihr Haus  nahe am Minergiestandard ist (Dämmung, Fassaden).

Wohnungen als Geldanlage

Da wo Wohnungen weniger gute Anlagen sind, herrscht „Steuerhölle“ – ein weiteres Indiz für Schöchlis (Un-)Gleichbehandlung von Wohneigentümern und Mietern!

„(…) Und immer mehr Privatpersonen folgen dem Beispiel finanzkräftiger Investoren, indem sie Liegenschaften kaufen, um sie zu vermieten (Buy-to-let). Naturgemäss erwerben Private kleinere Immobilien als eine Pensionskasse – in der Regel sind es Eigentumswohnungen. Obwohl die Preise für solche Objekte seit 2000 durchschnittlich um insgesamt 85% bzw. jährlich um 3,7% gestiegen seien, liessen sich mit ihnen attraktive Renditen erzielen, schreibt die UBS in einer am Montag veröffentlichten Studie…)“

Dass bei dieser Entwicklung der Eigenmietwert nicht sinken kann ist wohl logisch! Ein Argument mehr, diese unsinnige und ungerechte Steuer abzuschaffen. Je schneller, desto besser!

Die Argumente der Befürworter für den Eigenmietwert sind auf Sand gebaut. In anderen Ländern gibt es keine Eigenmietsteuer à la Helvetia. Dort ist oft so, dass ein Kredit für ein Haus innert 20-25 Jahren auf „Null“ zu reduzieren ist. Dort gibt es keine Diskussionen! Viel mehr ist es doch so, dass Investoren, u.a. Banken, Versicherungen, Pensionskassen, usw. Gut damit leben, dass der Schweizer Eigenheimbesitzer sein Leben lang Schuldzinsen bezahlt – mit „Steuergeschenken“ als Köder!

Wenn Sie einen Kommentar abgeben wollen, wählen Sie: herbie-odermatt(at)bluewin.ch

Der „Notfall“, eine neue Geldmaschine?

Das Gesundheitswesen wird rasant teurer. Zu viele Ärzte, im Vergleich zu Singapur etwa Faktor 2,5! Das Gleiche bei Krankenschwestern (2,5 %) und Hebammen (2,7) und Zahnärzten (über 3). Zu viele Spitäler (ca. 180 für 8 Mio Einwohner; Singapur 29 für 5,5 Mio!). Immer mehr ausländische Ärzte, welche die Landessprache nicht beherrschen!

„Sprache ist eine große Quelle für Missverständnisse“ (Saint Ex in „Der kleine Prinz“) und:

„Wahrheit entdeckt man nicht, man erschafft sie. Wahrheit ist das, was man in aller Klarheit formuliert“ (Saint Ex in „Carnets“) und:

„Erkenntnis besteht nicht im Besitz der Wahrheit, sondern in einer zusammenhängenden Sprache“ (Saint Ex in „Carnets“)

Will eine ausländische Pflegefachperson die Berufsanerkennung in der Schweiz, muss sie ein Sprachniveau auf dem Level B2 des europäischen Sprachenportfolios nachweisen.

Für Ärzte u.dgl. müsste zwingend ein Level von C2 gefordert werden! Dies darf von Akademikern verlangt werden. Schliesslich werden sie auch fürstlich für ihren Job bezahlt.

Falls sie sich darum foutieren, gebe man Ihnen auf ihre Kosten eine Übersetzerin… Wenn es hinten rechts (wo die Geldbörse ist) drückt, werden sie schnell zur Vernunft kommen!

Teure Apparaturen, die kaum je ausgelastet, also nicht wirtschaftlich sind! Viele Massnahmen, die der Bekämpfung der Kosten dienen sollten, haben das Gegenteil bewirkt (DRG).

Vertragszwang mit Krankenkassen bedeutet risikolose Geschäfterei in einer beschützenden Werkstatt – indirekte Staatsbeamtenschaft!

Die Ärzteschaft unterstützt nur Massnahmen, die mehr Geld bringen. Der Patient ist gar nicht wichtig! Was wichtig ist, ist lediglich, dass das Geld ans „richtige Ort“ fliesst.

Der letzte Schrei: Weil Notfallstationen förmlich überlaufen werden, sollen dafür die Gebühren erhöht werden. Eine neue Geldmaschine also? Bezahlen wird es der Patient und Steuerzahler. Es beisst sich in den Schwanz! Mit einer Erhöhung des Tarifs, ist noch kein einziger ungerechtfertigter Anspruch abgewiesen worden. Man nimmt also den „Schwall an“, „versilbert“ diesen lediglich! Ethisch verwerfbar!

Herrscht ein Problem, muss es gelöst werden. Primär durch organisatorische, materielle und personelle Massnahmen, zuletzt aber via Tarif!

Die organisatorische Massnahme: Beim grossen Run auf die Notfallstationen muss eine Triage stattfinden. Lebensbedrohliche und wichtige Angelegenheiten kommen zu erst. Treffen neue schwere Fälle ein, werden sie vorgezogen. Bagatellen werden immer nach hinten gereicht, bis zum Verleiden. Triage braucht Mut! Es ist unangenehm und es könnten auch Patienten als „Kunden“ verloren gehen.

Tut um Gott´s Willen etwas Tapferes“ Hulderich Zwingli))

Also: Herrscht grosser Andrang, dann nach dem Eisenhower-Prinzip. Wichtiges und Dringendes zuerst. Unwichtiges und nicht Dringendes in den Papierkorb, sprich zuletzt.

Herrscht geringer Andrang, dann kann „alles“ abgearbeitet werden, aber immer nach dem Grundsatz: Wichtiges und Dringendes zuerst!

Die so genannten „unvernünftigen Patienten“ werden sofort verstehen und einlenken, wenn sie entsprechend informiert sind!

Die „bösen Ausländer“, die noch keinen Hausarzt haben, wurden vermutlich bei der Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zu wenig gut informiert! Das Vorweisen einer Verbindung zu einem Hausarzt könnte man ja zur Bedingung machen. Man müsste es nur wollen!

Es kommt noch dicker! Die Aktionäre drehen auch noch kräftig an der  Preis- und Kostenspirale: Der Infosperber weiss zu berichten: Teure Medikamente für prallvolle Aktionärstaschen

Einst, im Spät-Mittelater galt: Gnade gegen Geld: „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt“ Johann Tetzel

Heute haben die Weisskittel (Mediziner) den „Schwarzen“ (Klerikern) den Rang abgelaufen! Sie haben nur ein Ziel: Das Geld, welches du schon mindestens drei mal versteuert hast, sofren davon noch etwas übrig bleibt, möglichst vollständig unter ihren Nagel zu reissen! Dein Gesundheitszustand, je schlechter desto besser, dient lediglich als Mittel zum Zweck! Am Gesund-Werden ist niemand interessiert! Man würde ja kein Kapital mehr daraus schlagen können!

Kein Politiker wagt sich, den Weissen in die Quere zu stehen. Aus purem Eigennutz! Er oder sie könnten ja einst von ihnen abhängig werden… Wer hebt schon sein eigenes Grab aus?